Positives Gedankengut

Kleine Dinge viel größer

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr seid alle gut ins Jahr 2018 gekommen und wünsche euch für das neue Jahr, dass ihr mehr gute als schlechte Tage erleben dürft – ich finde, das wäre doch schon ein Geschenk. 🙂

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Für das neue Jahr nimmt man sich oft Großes vor. Vorsätze ohne Ende, sodass man manchmal gar nicht weiß wo man am Besten beginnt und schon beim Gedanken an die Veränderungen die Lust verliert überhaupt damit zu anzufangen. Das liegt vielleicht daran, dass wir Menschen oft zu viel wollen. Wir sehen manchmal die kleinen Details nicht, die einen Tag wunderschön machen und bemerken kleine Chancen nicht.

Aus diesem Grund habe ich mir für dieses Jahr gar keine großen Vorhaben in den Kopf gesetzt. Dennoch braucht es kleinere Ziele, auf die man hinarbeiten kann. 🙂 Der ein  oder andere lacht sich vielleicht über meine Rituale, die ich nach und nach in meinen Alltag integrieren möchte, kaputt, aber ich finde gerade solchen kleinen und banalen Dingen sollte man im Alltag mehr Aufmerksamkeit schenken, da sie sonst zu schnell in Vergessenheit geraten. Das Leben ist hektisch und schnelllebig genug, deshalb möchte ich mir Ruhe gönnen und mir bewusst Zeit für die kleinen Dinge nehmen, die nicht weniger wichtig sind als die großen.

Was ich dieses Jahr gerne umsetzen würde:

  • Jeden Tag 15-20 Minuten dehnen, nach und nach Yoga-Elemente mit einbauen. Nach einer gewissen Zeit kann ich die Dauer bestimmt auch etwas erhöhen, auf z.B. 30 Minuten täglich. Ich merke einfach, dass ich enorm versteift und unbeweglich geworden bin und möchte das einfach etwas verbessern. Nach fast zwei Wochen merke ich schon, dass ich etwas weiter in die Dehnung gehen kann und fühle mich danach etwas frischer 🙂 also: weiter machen!
  • Das Handy gehört nicht ans Bett. Ich nehme das Handy zum Schlafengehen nicht mehr mit ans Bett und möchte es auch morgens nicht unmittelbar nach dem Aufwachen benutzen. Ich möchte generell einfach weniger Zeit am Smartphone verbringen und nicht immer sofort erreichbar sein. Mehr Ich-Zeit.
  • Unter der Woche abends im Bett ein paar Seiten lesen. Das ist dann meine „Smartphone-Alternative“. Außerdem lese ich sehr wenig und würde das einfach gern öfter tun, da es mir eigentlich immer sehr viel Spaß gemacht hat und mich kognitiv auch etwas herausfordert. Eine gute Übung konzentriert zu sein und sich auf eine Sache einzulassen ohne Ablenkung. Wieso dann also nicht zu einem Einschlaf-Ritual machen?!
  • Jeden Abend vor dem Schlafen die Hände eincremen. Ja, das klingt vielleicht total bescheuert, aber das ist eine Sache, die bei mir immer zu kurz kommt. Deshalb steht die Handcreme jetzt direkt am Bett und vor Benutzung werden die Augen nicht zugemacht. 😉
  • Morgens direkt aufstehen. Ich springe nicht sofort auf, aber möchte nicht mehr stundenlang im Bett liegen bleiben. Eine gewisse Zeit zum Wachwerden braucht jeder und das ist wie so vieles bei jedem anders, aber ich habe festgestellt, dass es mir besser geht, wenn ich morgens gleich aufstehe und langsam aktiv werde. Die obligatorischen 15 Minuten gebe ich mir aber natürlich 😉 Das klappt auch ganz gut mittlerweile.
  • Konsequent 3x wöchtentlich zum Sport. Das ist definitiv auch ein langfristiges Vorhaben. Ich möchte das nicht auf dem extremen Weg machen, sondern viel mehr erreichen, dass sportliche Betätigung einfach zu meinem Leben (wieder) dazugehört. Dass ich da gar nicht groß nachdenken muss, sondern es automatisch passiert. Drei Mal wöchentlich finde ich schon gut und wäre sehr glücklich darüber das dauerhaft umsetzen zu können. Wenn irgendwann mehr geht, ist das natürlich suuuuuuuuper. Ansonsten bin ich mit 3x wöchentlich zufrieden und baue generell mehr Bewegung in den Alltag ein. Bewegung ist für jeden Menschen wichtig. Wenn man MS hat noch mehr und wenn man dann noch im Coimbraprotokoll ist, nochmal mehr (Stichwort Osteoporose). Also auf geht’s – juppiduuuuu 🙂
  • Frisch und gesund kochen. Ich achte zwar generell auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung, aber die letzten Monate habe ich doch immer öfter auf Bestellungen oder „etwas schnelles“ zurückgegriffen. Das lag eigentlich zu 90% daran, dass ich am Ende des Tages keine Energie fürs Kochen mehr übrig hatte. Ich koche eigentlich sehr gerne, aber wenn man sich fühlt wie halbtot, dann ist einem das einfach zu viel. Deshalb werde ich jetzt einfach öfter schon mittags für abends vorkochen und mich enorm aufraffen. Neue Rezepte. Herausforderungen. Gesund. Vielleicht purzeln dann gepaart mit dem Sport auch ein paar Pfunde. Das ist zwar nicht mein Beweggrund, aber wäre trotzdem nett 😉 durch die mangelnde Bewegung und das intuitive Essen, das nicht immer soooooo gesund war, hab ich ein paar Kilos drauf. Früher hätte es mich wahnsinnig gemacht, heute nehme ich es locker. Das wird sich automatisch wieder einpendeln, da bin ich mir sicher.

IMG_1790Das wären grob auch schon meine Vorhaben für dieses Jahr. Generell möchte ich bitte ganz viel ….

LACHEN.

ZEIT MIT FREUNDEN UND FAMILIE VERBRINGEN.

MEHR IM HIER UND JETZT LEBEN.

GUT ZU MIR SELBST SEIN.

DANKBAR SEIN FÜR ALLES, WAS ICH HABE.

 

Das wäre es eigentlich auch schon. Ihr seht, ich verlange nicht die Welt. Für mich werden diese kleineren Vorhaben eine Herausforderung und auch ein Test, wie leistungsfähig ich bin und was ich am Tag so schaffe. Wenn ich dann Ende des Jahres mehr gute als schlechte Tage zählen konnte, war das ein gutes Jahr. Darauf arbeite ich hin. Auf mehr gute als schlechte Tage. Das wünsche ich uns allen.

Was habt ihr euch für das Jahr 2018 vorgenommen???

Fühlt euch gedrückt,

eure Julia.

2 Kommentare zu „Kleine Dinge viel größer

  1. Mein liebes Lieblingskind 😉 ich freue mich so sehr für dich! Gehe weiter so achtsam durchs Leben und verliere deine Ziele nicht aus den Augen. Und bleibe immer du selbst – das macht glücklich und zufrieden. Ich bin so stolz auf dich, dass du durchgehalten hast und überhaupt den Mut zum CP hattest und deine Erlebnisse damit mit Anderen teilst. Deine Lieblingsmama

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